Chirurgische Gemeinschaftspraxis Neunkirchen

Dr. med. N. Karadiakos und Dr. med. O. Schneider

Schulterinstabilität

DEFINITION UND URSACHE

Bei der Schulterluxation handelt es sich um eine Auskugelung des Oberarmkopfes aus der Schulterpfanne. Dabei kann der Oberarmkopf vollständig austreten, was man als “ Luxation “ der Schulter bezeichnet. Oder er kann in Teilen aus der Schulterpfanne austreten, welches man “ Subluxation “ der Schulter nennt. Von der Schulterluxation abzugrenzen ist die Schulterinstabilität. Die Luxation kennzeichnet eher das akute Ereignis mit dem Austreten des Oberarmkopfes aus der Schulterpfanne und die Schulterinstabilität bezeichnet mehr das chronisch instabile Schultergelenk. Oft beginnt eine Schulterinstabilität mit einem akuten Ereignis einer Schulterluxation.

Strukturen in der Schulter, wie die Knorpellippe, Schulterkapsel oder stabilisierenden Bänder reißen und daraus resultiert das Erkrankungsbild der Schulterinstabilität, bei dem es in den Monaten und Jahren nach diesem Erstereignis einer Schulterluxation immer wieder zu vollständigen (= Luxation) oder Teilausrenkungen (= Subluxation) der Schulter kommt..


THERAPIE

Mittel der ersten Wahl, bei frischen Erstluxationen der Schulter und Folgeluxationen, ist das Einrenken der Schulter. Man spricht von der Schulterreposition. Das Einrenken der Schulter wird entweder in wachem Zustand, unter örtlicher Betäubung, Plexuskatheter oder in Vollnarkose durchgeführt.

Je nach Defektsituation im Schulterbereich nach stattgefundener Luxation und Alter des Patienten ist eine konservative Therapie oder eine operative Therapie indiziert.

Das Standardverfahren zur operativen Stabilsierung einer Schulterluxation ist die arthroskopische Bankart Operation. Es bedeutet, dass man über 2 bis 4 kleine Schnitte, von etwa 1/2 bis 1 cm, eine Endoskopiekamera im Schultergelenk plaziert. Über die anderen Arbeitskanäle werden die Nahtanker / Dübel und das Nahtwerkzeug eingebracht. Es werden die abgerissene Knorpellippe und und zerissene Schulterkapsel sowie deren stabilisierende Bänder genäht. Liegt ein großer Knochendefekt vor, so wird dieser in arthroskopischer oder offener Technik mit Titanankern und Schrauben refixiert.



Sportmedizin



Unsere betreuten Vereine

HVS LAZ Olympia VTZ

Zentrum am Boxberg

Chirurgische Gemeinschaftspraxis Neunkirchen
Dr. med. N. Karadiakos, Dr. med. O. Schneider


Impressum

Kontakt

Boxbergweg 3
66538 Neunkirchen

Telefon: 06821/9722830
Fax: 06821/9722838

Öffnungszeiten

Mo. 08.00 – 12.00 Uhr und 14.00 – 16.00 Uhr
Di. 08.00 – 12.00 Uhr und 14.00 – 16.00 Uhr
Mi. 08.00 – 12.00 Uhr
Do. 08.00 – 12.00 Uhr und 14.00 – 16.00 Uhr
Fr. 08.00 – 12.00 Uhr
Sa. Nach Vereinbarung